Montag, November 14, 2011
UNESCO-Weltkulturerbe zum halben Preis
Besucher der Mogao-Grotten in Dunhuang haben in der Nebensaison Zugang zu fünf zusätzlichen Höhlen, die sonst für Besucher beschränkt sind.
Die Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu, die bekannt ist für ihre buddhistischen Fresken in den Mogao-Höhlen, halbiert in der Nebensaison ihre Eintritts- und Hotelpreise.
Vom 1. November bis zum 30. April kostet ein Besuch in den Mogao-Grotten, eine UNESCO-Welterbestätte, 80 Renminbi oder 9,1 Euro, im Vergleich zu 160 Renminbi pro Person während der restlichen Zeit des Jahres, wie ein Sprecher der Touristenverwaltung der Stadt am letzten Donnerstag mitteilte.
Besucher in der Nebensaison würden außerdem Zugang zu fünf zusätzlichen Höhlen haben, die sonst für Besucher beschränkt sind, so Wang Binyin, Leiter des Verwaltungsbüros. Neben den Mogao-Grotten, so Wang weiter, seien auch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt für Reisegruppen im Preis reduziert. Unter anderem gebe es ein Paket, bei dem man zwölf Eintrittskarten zum Preis von zehn für den berühmten Yueya-See bekommen kann, ein mondsichelförmiger See, der von Wüste umgeben ist.
Um Touristen auch im Winter für die Provinz Gansu zu begeistern, arbeite seine Verwaltung an der Förderung neuer Touristenrouten im Winter und Frühjahr, darunter Expeditionen in die Wüste Gobi und zu Gletschern, so Wang weiter. Die Stadtregierung werde außerdem Flugrouten zwischen Dunhuang und großen Touristenstädten bezuschussen, darunter Peking, Shanghai, Xi’an, Lanzhou und Urumqi, um zu gewährleisten, dass Flüge während der Winterferien zur Verfügung stehen.
Dunhuang war eine reiche Oasenstadt und ein Hauptort entlang der alten Seidenstraße. Die Fresken in den Mogao-Grotten sind einige der am besten erhaltenen Beispiele der buddhistischen Kunst in China. Die Mogao-Grotten wurden im Jahr 1987 von der UNESCO als erste Welterbestätte in China gelistet.
Quelle: Fremdenverkehrsamt der VR China