Dienstag, November 22, 2011
200 Millionen Euro zur Erhaltung der Chinesischen Mauer bei Jiayuguan
Die Chinesische Mauer ist längst zu einem Symbol für China schlechthin geworden. Für viele Ausländer ist der Begriff “Chinesische Mauer” oder “Große Mauer” gleichbedeutend mit China, denn die allermeisten Menschen haben schon in der Schule im Erdkunde-Buch von der Chinesische Mauer als einem Weltwunder gelesen.
Das Weltkulturerbe “Große Mauer” oder auch “Chinesische Mauer” soll bei Jiayuguan mit 233 Millionen Euro restauriert werden.
Die meisten Urlauber auf China Reisen zieht es zu den Abschnitten Badaling, Mutianyu oder Simatai bei Peking. Der Jiayu-Pass bei Jiayuguan wird jedoch als der prachtvollste Pass nicht nur auf der Chinesischen Mauer, sogar auch auf der Welt bezeichnet.
Am 18. November 2011 hat die Stadtregierung Jiayuguan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu mit dem neuen Projekt zur Erhaltung der Chinesischen Mauer begonnen. Das Projekt, welches hauptsächlich durch die Zentralregierung in Peking finanziert wird, schließt Restaurierungsarbeiten an Bereichen der Chinesischen Mauer in der Stadt Jiayuguan ein. Bekannt ist bei Jiayuguan vor allem der Jiayu-Pass. Mit den 233 Millionen Euro soll jedoch nicht nur der Jiayu-Pass renoviert werden. Eingeschlossen in das Projekt ist auch der Bau eines Themenparks über Weltkulturerbe und ein Inspektionszentrum für Weltkulturgüter.
Der Jiayu-Pass bei Jiayuguan war der westliche Ausgangspunkt der Chinesischen Mauer in der Ming-Dynastie, der durch 168-jährigen Aufbau und Renovierung unter allen Pässen der Mauer am besten erhalten wurde. Zusammen mit dem Shanhai-Pass im Osten gehört der Jiayu-Pass (Jiayuguan) zu den berühmtesten Pässen auf der Mauer. Gleichzeitig hat der Jiayu-Pass zu einer der wichtigsten Stationen der Seidenstraße auf dem Festland gezählt. Im Jahr 1987 wurde er von UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
2008 ergab eine landesweite Untersuchung, dass die exakte Länge der Chinesischen Mauer der Ming-Dynastie 8.851,8 Kilometer betrug.